2013: Medienwirbel um „Paul“:


In Schleswig-Holstein kommt es zu einer Debatte. Das Bildungsministerium äußert datenschutzrechtliche bedenken zu „Paul II“. Die Piraten starten eine kleine Anfrage im Landtag. Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert hingegen weist darauf hin, dass keine persönlichen Daten erfasst werden und er somit keine Bedenken habe.


2012: Paul II ist ausverkauft


Paul II ist leider vergriffen. Der Fokus des Projektes richtet sich nun mehr auf Vorträge und Workshops.


2011: Preis „Initiative Zukunft“, von dm


Paulprojekt wird nominiert und erhält eine Förderung von 250€.


2009: Paul II wird entwickelt und gelötet:


Unter Mithilfe weiterer Oberstufenschüler entsteht unter Herrn Wäckerles Anleitung eine zweite Version des Geräts. „Paul der Zweite“, ist nur halb so groß und hat gewisse „Kinderkrankheiten“ seines Vorgängers überwunden.


Paul II wird für Schulen und andere Einrichtungen verkauft.


2009: Paulprojekt geht in die Öffnentlichkeit:


Das Paulprojekt geht mit einer eigenen Website und Flyern in die Öffentlichkeit.

Per Mundpropaganda und verschiedene Zeitungsartikel wird das Projekt deutschlandweit bekannt. Vertreter des Projektes werden erstmals zu Vorträgen an anderen Schulen eingeladen. Eine „Infomappe“ Mobilfunk mit gesammeltem Material entsteht.


2008 (Herbst): Neue Handyreglung + Pilotphase „Paul“


Ein bewusster Umgang mit dem Handy soll gefördert werden, weshalb  folgende Handyregelung eingeführt wird: Die Handynutzung ist in allen Gebäuden einschließlich dem Schulhof verboten. Einzige Ausnahme ist eine eingerichtete Handyzone, in der man während der Pause oder auch sonst das Handy benutzen kann.


Es wird stark auf die Einsicht der Mitschüler gesetzt – es gibt breite Informationsveranstaltungen für Schüler, Eltern und Lehrer. Hierfür wird der Medienexperte Uwe Buermann aus Kiel eingeladen.


„Paul I“ ist soweit entwickelt und in einiger Stückzahl handgelötet, dass das Pilotprojekt gestartet werden kann: In einigen Klassenzimmern wird Paul „als Mitschüler“ bzw. „Erinnerer“ installiert.


2007 (Frühjahr):  Gründung des Paulprojekts


An dem pädagogischen Wochenende an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe, das unter dem Motto „Umgang mit Medien an Schulen“ treffen sich fünf Oberstufenschüler und kommen zum Thema „Handy“ ins Gespräch.

Zeitgleich hat der Physik- und Mathematiklehrer, Herr Wäckerle, einen Prototyp eines Hany-Melders entwickelt. Gemeinsam arbeiten sie an einer Lösung für den Umgang mit Handys an der Schule.



 

Chronik des Paulprojekts